Amateurfunker auf Reisen

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Funkamateure lieben die Kommunikation mit anderen Funkern. Daher wollen sie auch auf Reisen nicht auf den Funkverkehr verzichten, der Amateurfunkdienst bietet dazu die Möglichkeit. Um am Amateurfunkdienst teilnehmen zu können, besteht eine Vielzahl von technischen Möglichkeiten. Sogar technisch veränderte oder selbst gebaute Funkgeräte dürfen grundsätzlich verwendet werden, wenn die einschlägigen rechtlichen Bestimmungen dazu beachtet werden. Rechtliche Grundlage für den Amateurfunk in der Bundesrepublik Deutschland sind das Amateurfunkgesetz samt dazugehöriger Amateur Funkverordnung. Im Ausland wird der Amateurfunk durch die Regelungen der Fernmeldeunion sowie speziell in Europa durch die Verwaltungen der europäischen Konferenz für Telekommunikation und Post, CEPT, geregelt. In Deutschland ist die Bundesnetzagentur für alle Fragen rund um den Amateurfunk zuständig. Sämtliche Fragenkataloge, Informationen, Anträge und Regelungen sind dort erhältlich. In vielen Ländern, nämlich denen die CEPT-Abkommen(European Conference of Postal and Telecommunications Administrations ) anwenden, ist das Funken auch im Urlaub kein Problem, was aber ist zu tun, wenn ein Land dieses Abkommen nicht anwendet ? Auch in diesem Fall sollten sich Funkamateure an die Bundesnetzagentur wenden. Grundsätzlich ist es in diesem Fall aber so, dass ausländische Funkamateure, die nicht unter die Bestimmungen des CEPT Abkommens fallen, eine sogenannte Gastzulassung benötigen. Die Gastzulassung kann bei der Bundesnetzagentur, Aktienstrasse 1-7, in 45473 Mülheim an der Ruhr, beantragt werden. Die Antragsformulare für eine Gastzulassung sind auch über die Internetpräsenz der Bundesnetzagentur erhältlich. Die Gültigkeitsdauer für eine Gastzulassung kann zwar frei gewählt werden, darf jedoch einen Zeitraum von neunzig Tagen nicht überschreiten. Bildquelle : © Opus / pixelio.de

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